Everyone is an Island

Everyone is an Island, 2011

Kuratiert von Anny und Sibel Öztürk

Ausstellung im Hauptbahnhof Offenbach zur Buchmesse mit dem Schwerpunkt „Island“.

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Partizipierende Künstler: Anna Lindal, Levent Kunt, Markus Bujak, Troy-Anthony Baylis

Jeder Mensch ist irgendwie und irgendwo eine Insel, Künstler sind dazu noch wandernde Inseln, die häufig miteinander kollaborieren. Island und wie das funktionieren kann, das ist von 22. 9 bis zum 22.10 im Offenbacher Hauptbahnhof zu sehen. In Zusammenarbeit mit dem Kunst- und Kulturprogramm der Buchmesse „Sagenhaftes Island“ und dem Forum Kultur und Sport der Stadt Offenbach ist eine Ausstellung entstanden, die in der ehemaligen Schalterhalle und den Ausstellungsräumen der Hochschule für Gestaltung im Hauptbahnhof Offenbach isländische Künstler präsentiert und nicht isländische, die sich entweder mit dem Thema Island befassen, oder die wie Troy- Anthony Baylis in Island gelebt und gearbeitet haben.

Kuratiert wurde die Ausstellung von den beiden Offenbacher Künstlerinnen Anny und Sibel Öztürk.

In der Galerie stellt die isländische Künstlerin Anna Lindal ihre Videoinstallation „Borders“ aus, ein sehr persönliches Stück Island, zu dem der Betrachter eingeladen wird.

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Die zweite Installation „Fabulous Offenbach“ der Künstlerin holt den Garten ins Haus, die Grenzen zwischen Natur und gebautem Raum verschwimmen.

 

Levent Kunt importiert mit „Mimesis“ ein Stück Reykjavik, der Ausstellungsraum passt sich während der Ausstellung ständig den klimatischen Gegebenheiten der Stadt im hohen Norden an.

 

Die Foto- und Handarbeiten von Troy-Anthony Baylis „Installations for Tomorrow“ verwandeln den ehrwürdigen Baum der ehemaligen Bahnhofsgaststätte in ein Gerüst und in eine Projektionsfläche. Allen Künstler der Ausstellung ist gemein, dass sie sich mit dem urbanen Leben und der Natur befassen und den Besucherinnen und Besuchern der Ausstellung liebevolle und überraschende Innen- und Außenansichten eines Landes zeigen, das sich nicht nur durch seine raue und wechselhafte Natur auszeichnet, sondern auch starke Künstler und Filmer zu bieten hat.

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Einen besonderen Kontrapunkt stellte die wiederbelebte ehemalige Schalterhalle dar, in der Markus Bujak mit seiner Rauminstallation Sirkus Bar die Frage aufwarft: Reisezentrum oder Bar? Zutaten zu der außergewöhnlichen Arbeit wurden isländische Musik, isländische Getränke und isländische Filme. Was zunächst vielleicht auf den ersten Blick als Bar erschien, entpuppte sich als persönliches Reisezentrum. Daneben wurden in dem ehemaligen Reisezentrum durchgehend unter anderem Filme von unterschiedlichen isländischen Filmemachern wie Sigor Rós oder Egill Sæbjörnsson gezeigt.

 

 

 

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